Typisch FeG


unsere Ausrichtung

Unsere Vision

  • Unsere Vision ist es, aus gottfernen Menschen begeisterte Jünger und Jesus-Nachfolger
    zu machen (Matth. 28,18-20). Dabei ist die Liebe zu Gott und zu den Menschen das entscheidende Motiv unseres Handelns (Matth.22,37-40).

    Heiko Schmidt
    Heiko Schmidt
    Pastor

Unser Auftrag

  • Wir sind dazu da, um Gott anzubeten (Anbetung), das Wort Gottes zu verkündigen und Christen zur geistlichen Reife zu verhelfen (Jüngerschaft), Gemeinschaft der Glaubenden zu pflegen (Gemeinschaft) und dem Nächsten in missionarisch (Evangelisation) – diakonischer (Dienst) Verantwortung zu dienen. Dabei streben wir danach, ein am Neuen Testament orientiertes Gemeindeleben zu verwirklichen. (Apg. 2,37-47).

    Markus Hofmann
    Markus Hofmann
    Gemeindeleitung

Unsere Zugehörigkeit

  • In Deutschland sind über 460 Gemeinden zu gegenseitiger Hilfe und zur Erfüllung gemeinsamer Aufgaben im „Bund Freier evangelischer Gemeinden“ zusammengeschlossen. Der Bund besteht seit 1874.
    Er ist in einer „Körperschaft des öffentlichen Rechts“ mit Sitz in Witten organisiert.

    Lothar Kunze
    Lothar Kunze
    Gemeindeleitung
Bund Freier evangelischer Gemeinden

unser Fundament

Unser Glaube

Unser Glaube entspricht den vier reformatorischen Grundsätzen und Erkenntnissen, die wir mit allen evangelischen Kirchen teilen.

Verbindliche Grundlage und Maßstab für Glauben, Lehre und Leben in Gemeinde und Bund ist die Bibel, das Wort Gottes. Wir glauben an die Inspiration der Heiligen Schrift durch den Heiligen Geist.

Jesus Christus, was er gesagt und was er getan hat, bedeutet uns alles. Er selber ist das eine Wort Gottes, das uns trägt, befreit und auf das wir zu hören haben. Die ganze Bibel hat eine Mitte, und die heißt Jesus. Es gibt außerhalb von Jesus Christus kein Heil. Er ist unser Retter und Herr. Und eine Gemeinde ist nur christliche Gemeinde, wenn sie auf Jesus Christus gebaut ist.

Das besondere Geschenk, das Gott uns durch Jesus Christus gibt, heißt: Gnade. Durch Gottes Gnade erkennen wir die Bedeutung von Jesus Christus, empfangen Glauben und darin neues Leben.

Diese Gnade empfängt man durch den Glauben.

Der Glaube ist die Antwort des Menschen auf Gottes Wort, auf Christus und seine Gnade. Er ist der Schlüssel, durch den sich uns das Heil erschließt und durch den wir gerettet werden. Deswegen gilt: Mitglied einer FeG kann nur werden, wer an Jesus Christus – in diesem Sinne – glaubt. Auch das „Apostolische Glaubensbekenntnis“ beschreibt unsern Glauben sehr treffend.

Unser Gemeindeverständnis

Freie evangelische Gemeinden bestehen aus Menschen, die an Jesus Christus glauben und durch ihn Frieden mit Gott und neues Leben empfangen haben. Diese Erfahrung bedeutet uns so viel, dass wir sie gern mit anderen teilen möchten. Unser Gemeindeleben ist so vielfältig wie die Menschen, die sich hier zu Hause fühlen. Der Gottesdienst ist deshalb der Treffpunkt für die ganze Gemeinde. 

Unser Name erklärt:

Frei bedeutet: Menschen, die zu einer Freien evangelischen Gemeinde (kurz: FeG) gehören,

  • sind in einer freien  persönlichen Entscheidung zum Glauben an Jesus Christus gekommen,
  • haben sich in freiem Entschluss einer solchen Gemeinde angeschlossen und
  • tragen deren Arbeit ausschließlich durch freiwillige Gaben (nur Spenden, keine Kirchensteuer)
  • und freiwillige Mitarbeit.

Außerdem sind sie unabhängig vom Staat und leben als Freikirche ein freies und selbständiges Gemeindeleben.

Evangelisch bedeutet keine Konfessionsangabe, sondern Eigenschaft.

Darum schreiben wir evangelisch klein, weil wir nicht so heißen, sondern evangelisch sein und leben möchten. Denn evangelisch bedeutet nichts anderes, als dass ein Mensch an das glaubt, was in der Bibel und da besonders im Neuen Testament steht.

Darum ist für uns die Bibel alleiniger Maßstab für Glauben, Lehre und Leben.

Gemeinde bedeutet: Mitglieder einer Freien evangelischen Gemeinde möchten eine Gemeinde bilden, wie sie das Neue Testament beschreibt.

Zum einen ist die Gemeinde eine Gemeinschaft von Menschen, die ihr „Ja“ zu einem Leben mit Jesus Christus gegeben haben.

Jeder kann Mitglied der Gemeinde werden, der bekennt, dass Jesus Christus sein Herr ist, und dessen Leben mit diesem Bekenntnis übereinstimmt.

Zum anderen leben diese Menschen in einer Gemeinschaft, in der einer für den anderen da sein möchte. Unter Gemeinde verstehen wir darum eine verbindlich gelebte Gemeinschaft von Menschen, die an Jesus Christus glauben.

Taufe und Abendmahl sind ebenfalls für die Menschen bestimmt, die an Jesus Christus glauben.

Unsere Strukturen

Festgefahrene Traditionen blockieren das Gemeindewachstum. Wenn es um Formen und Strukturen der Gemeinde geht, dann ist das wichtigste Kriterium, ob sie ihren Zweck erfüllen oder nicht. Strukturen sind niemals Selbstzweck, sondern immer nur Mittel zum Zweck. Die Strukturen sollten darum biblisch, effektiv, menschenfreundlich und leicht verständlich sein.

Nachfolgend erklären wir die Organe, also die Beratungs- und Entscheidungsgremien der Gemeinde.

Die Gemeindeleitung – bestehend aus den Ältesten und dem Pastor – leitet die Gemeinde nach geistlichen Kriterien (Leitung, Seelsorge, Verkündigung, vgl. Apg.20,28).

Das Mitarbeiterforum (Apg.6,1-7) besteht aus leitenden Mitarbeitern eines bestimmten Arbeitskreises in der Gemeinde (z.B.: Kinderarbeit, Praktische Dienste, Soziale Dienste, usw.).

Die Mitarbeiter sind Gemeindeglieder, die entsprechend ihrer Gaben und Fähigkeiten mitarbeiten. Jeder Christ kann und darf an seinem Platz ein Mitarbeiter Gottes sein. Das NT kennt keinen Christen, der nicht gleichzeitig auch mitarbeitet (1.Petr.4,10).

Die Mitgliederversammlung trifft sich 3 – 4 mal im Jahr, um z.B. den Jahresbericht der Ältesten entgegen zunehmen, den Haushaltsetat zu beschließen und gemeindliche Anliegen zu besprechen.

Darüber hinaus kann jedes Gemeindeglied in Mitgliederversammlungen begründete konstruktive Kritik üben und geistliche Anregungen geben.

Unsere Werte und geistlichen Prinzipien

Folgende Dinge (Qualitätsmerkmale) sind uns wichtig. Von ihrer Qualität hängt es ab, ob und wie wir unsere Vision erfüllen und unseren Auftrag erreichen.

Von Gott und seiner Gemeinde berufene Leiter sollen durch Lehre, Gebet und Vorbild die Gemeinde in ihrem geistlichen Wachstum fördern. Die Leiter befähigen, unterstützen, motivieren und begleiten die einzelnen Christen, damit sie schließlich zu dem werden, was Gott schon immer mit ihnen vorhatte.

Jeder Christ soll seine von Gott gegebene Begabung entdecken und sie zum Aufbau der ganzen Gemeinde einsetzen. Die Aufgabe der Gemeindeleitung ist es, den Gemeindegliedern dabei zu helfen, ihre Gaben ausfindig zu machen und einen Dienst zu finden, der zu diesen Gaben passt.

Der Glaube an Gott hat etwas mit Hingabe, mit dem Feuer des Heiligen Geistes, mit Begeisterung zu tun. Mit allem, was wir sind und haben (Gefühl, Verstand, Besitz, Zeit …) wollen wir tagtäglich mit dem unsichtbaren und lebendigen Gott rechnen und in der Hingabe an ihn leben.

Festgefahrene Traditionen blockieren das Gemeindewachstum. Wenn es um Formen und Strukturen der Gemeinde geht, dann ist das wichtigste Kriterium, ob sie ihren Zweck erfüllen oder nicht. Strukturen sind niemals Selbstzweck, sondern immer nur Mittel zum Zweck. Die Strukturen sollten darum biblisch, effektiv, menschenfreundlich und leicht verständlich sein.

„Langweilig predigen ist Sünde“ lautet der Titel eines Seminars über Predigtgestaltung. Gottesdienste müssen zu einer „inspirierenden Erfahrung“ werden, oder sie haben ihr Ziel verfehlt. Gottesdienste müssen darum so interessant und anregend gestaltet werden, dass Teilnehmer den lebendigen Gott kennen lernen und ihm begegnen können.

Nichts fördert das geistliche Wachstum eines Christen mehr als ganzheitliche Kleingruppen, in denen der einzelne Teilnehmer menschliche Nähe, praktische Hilfe und intensiven geistlichen Austausch finden kann.

In Hausbibelkreisen werden biblische Impulse mit den alltäglichen Fragen der Teilnehmer zusammen gebracht. In diesen „Zellen“ wird der Glaube ganzheitlich und verbindlich miteinander gelebt. Als „Zellen“ sind sie auf Wachstum und Teilung hin angelegt.

Es ist eine Herausforderung, Menschen von heute auf liebevolle und gleichzeitig eindeutige Art und Weise mit dem Evangelium zu konfrontieren und zu einem Leben mit Jesus zu ermutigen. Dabei sollten die Fragen und Bedürfnisse von Menschen, die dem christlichen Glauben fern stehen, so berücksichtigt werden, dass ihr Herz berührt wird und sie Jesus kennen lernen können.

Das höchste Gut des Evangeliums ist die Liebe. Glaubwürdig gelebte Liebe verleiht einer Gemeinde eine unwiderstehliche Anziehungskraft. Darum sind wir bemüht, einander Gutes zu tun, einander zu vergeben, aufeinander zu achten und die Nächstenliebe zu praktizieren (Besuche, praktische Hilfe, etc.). Wirkliche Liebe verströmt jenen geheimnisvollen Duft, dem man sich nur schwer entziehen kann.