Auf nach Peru! Miriam und Niklas Mölleney gehen für 2 Jahre in den missionarischen Dienst nach Peru

Auf nach Peru! Miriam und Niklas Mölleney gehen für 2 Jahre in den missionarischen Dienst nach Peru

Noch etwas mehr als zwei Monate. Dann geht es los. Weit weg. Ein neuer Kontinent, ein neues Land. Abenteuer, Wagnis, Gottesweg. Von allem etwas dabei. Die Vorfreude steigt – die Aufregung auch. Peru. Für die nächsten zwei Jahre.

Seit einigen Jahren haben wir – Niklas und Miriam – davon geträumt, Gott und Menschen im Ausland zu dienen. Vor zehn Jahren bereits hat Miriam ein Jahr mit der Missionsgesellschaft indicamino in Peru verbracht. Seitdem hat sie das Land und die Missionsarbeit nicht mehr losgelassen. Während unseres Studiums in Heidelberg hat Gott auch Niklas ein Herz für diesen Gedanken geschenkt. Und so haben wir immer wieder im Gebet offengelegt, dass wir uns vorstellen könnten, in den Dienst ins Ausland zu gehen (Wunschziel: Peru, aber offen für alles andere). Im letzten Jahr ist Gott völlig überraschend und genial auf uns zugekommen durch eine Anfrage einer Bekannten, die mit indicamino Schweiz auf der Station Cashibo in Peru arbeitet: „Wir suchen ab Sommer 2019 ein Lehrerehepaar für die Missionarskinderschule, würdet ihr das machen?“ Das wurde unser Startschuss, uns konkret mit unseren Träumen und Gottes Angebot auseinanderzusetzen: Gebete und Gespräche mit Freunden; Familie und Wegbegleitern haben uns ermutigt, uns zu bewerben. Im Austausch mit indicamino und seinem deutschen Kooperationspartner Forum Wiedenest hat uns Gott eine unglaubliche Ruhe und Bestätigung gegeben, sodass wir uns mit ihm im Februar für einen zweijährigen Einsatz entschieden haben. Seitdem befinden wir uns in einer organisationsreichen und emotional auch sehr abwechslungsreichen Vorbereitungsphase. Da die Zeit bis zur Abreise von Anfang an sehr knapp war, ist auch unsere Vorbereitung aufgrund unserer Jobs (Miri ist Klassenlehrerin einer 1. Klasse und Niklas ist seit Februar Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni Heidelberg) ressourcenabhängig und zeitlich nicht ganz so optimal. An dieser Stelle sind wir dankbar, dass ihr als Gemeinde, die uns jahrelang geprägt hat und uns nun aussenden wird, mit Verantwortung tragt und an unserem Projekt teilhabt. Gottes Gemeinde kann nur dann Frucht bringen, wenn wir als Glieder zusammenhalten und uns gegenseitig stützen. Bitte betet, dass wir trotzdem gut vorbereitet (charakterlich, geistlich) und mit interkultureller Sensibilität ausgestattet werden. Indicamino arbeitet als Non-Profit-Organisation, sodass sich auch unsere Arbeit allein auf Spenden stützen wird. Monatlich werden für unsere Arbeit und den Dienst der Missionsorganisation etwa 2800 Euro gebraucht (darin enthalten sind Beiträge für die Arbeit der Mission, ein Gehalt für uns zum Leben vor Ort, Flüge, Impfungen etc.). Derzeit sind wir dabei, einen Spenderkreis aufzubauen, der unseren Einsatz oder besser die christliche Arbeit vor Ort mitträgt. Unsere Bitte an dieser Stelle: Fragt Gott, ob er euch darin gebrauchen will, indem ihr das Projekt und unsere Arbeit finanziell (jeder Beitrag hilft) unterstützt – ohne Druck und Pflicht – wir vertrauen darauf, dass Gott irgendwie versorgt.

Damit ihr wisst, worauf ihr euch und wir uns da einlassen, möchten wir kurz die Arbeit der Mission skizzieren:

Indicamino ist ein Missionswerk, das 1956 in der Schweiz gegründet wurde. Nachdem in indigenen Stämmen Perus Menschen zum Glauben gekommen sind, entstand eine Zusammenarbeit mit indicamino, um die entstandenen selbstständigen Gemeinden der Einheimischen zu stärken. Im Zentrum der Arbeit steht das Konzept der „Hilfe zur Selbsthilfe“, Ziel ist die „Ausbildung von Einheimischen, damit sie selber ihren Landsleuten helfen können. Mit andern Worten: Das Evangelium für Indianer durch Indianer – Indianer helfen Indianern – Hilfe zur Selbsthilfe.“ Auf der Station Cashibo werden Indianer durch Bibelschulunterricht theologisch oder in Werkstätten praktisch ausgebildet. Zudem wird die Kooperation durch regelmäßige Besuche der Stämme gestärkt – dabei steht auch humanitäre Versorgung im Zentrum: Brunnenbau, medizinische Versorgung und hygienische Beratung.

Wir selbst werden am 8. September nach Peru fliegen.

Nach einem zweimonatigen Sprachschulaufenthalt in der Stadt Arequipa im Hochland geht es für den Rest der Zeit in den Regenwald auf die Station in der Nähe von Pucallpa, wo wir unsere Arbeit als Lehrer der Missionarskinder beginnen und damit den Missionsdienst „in zweiter Reihe“ unterstützen werden.

Am 16. Juni haben wir unser Projekt im Gottesdienst vorstellen dürfen. Es ist schön, euch als Gemeinde mit hineinzunehmen in unser Abenteuer und wir bedanken uns jetzt schon für alle Unterstützung. Wenn ihr mehr wissen wollt, könnt ihr euch gerne jederzeit bei uns melden per Mail (mi.ni.moelleney@gmail.com). 

Am 1. September werden wir in der FeG Fulda einen Aussendungsgottesdienst feiern. Wir freuen uns über jeden, der kommt!

Herzliche Grüße
Niklas und Miriam Mölleney

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