Taufe in der FeG

Taufe in der FeG

„Die Engel jauchzen heute im Himmel über dein Glaubenzeugnis gegenüber der sichtbaren und der unsichtbaren Welt“ – das sagte eine der Taufpaten dem Täufling Viktoria Konopka während des Gebets im Rahmen des Taufgottesdienstes am 26. Mai 2019 zu. In einem Zeugnis hatte Viktoria zuvor berichtet, dass sie in einer christlichen Familie aufgewachsen ist, dennoch erst Anfang dieses Jahres bewusst Jesus in ihr Leben aufgenommen hat. Diesen Schritt konnte sie machen, nachdem sie Jesus gebeten hatte, sich ihr zu zeigen und daraufhin ein Mann an ihrer Tür klingelte, der sie fragte, ob er mit ihr über Jesus reden dürfe.

Im Anschluss an ihr Zeugnis bekam sie als Taufspruch und ganz persönlichen Segen zwei Verse aus Psalm 23 mit auf den Weg, der sie schon ihr ganzes Leben lang begleitet: „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.“

Nach einer gemeinsamen Lobpreiszeit thematisierte unser Pastor Heiko Schmidt in der Predigt den Zusammenhang von Glaube und Taufe. Ausgehend von der Frage des äthiopischen Finanzbeamten in Apg 8, 36: „Spricht etwas dagegen, dass ich jetzt gleich getauft werde?“, erklärte Heiko, dass die scheinbar so unerwartet aufgetretene Frage daher komme, dass Phillipus bei der vorhergehenden Verkündigung des Evangeliums gegenüber dem Äthiopier die Taufe mit einbezogen habe. Daraus werde ersichtlich, dass die Taufe als äußerlich sichtbares Zeichen für die Bekehrung untrennbar mit der persönlichen Entscheidung für Jesus verbunden sei. Abschließend erklärte Heiko, dass wir mit der Taufe feiern, dass Viktoria mit Jesus gestorben und auferstanden sei und von nun an ihr Leben im Vertrauen auf Jesus beschreiten könne.

An die Predigt schloss sich dann endlich die Taufe im extra dafür aufgebauten Schwimmbecken auf dem Außengelände unseres Gemeindezentrums an. Nachdem Viktoria die Tauffrage bejaht und somit ihren Glauben an Jesus Christus noch einmal bezeugt hatte, wurde sie mit den Worten: „Ich taufe dich auf den Namen des Vaters, des Sohnes Jesus Christus und des Heiligen Geistes“ von Heiko Schmidt untergetaucht. Beim Auftauchen gab es großen Applaus und Jubel der Gottesdienstbesucher, darunter auch zahlreiche Freunde und Verwandte des Täuflings.

Bei einem gemeinsamen Mittagessen mit einem reichgedeckten Buffettisch fand die Tauffeier einen würdigen Abschluss und wird hoffentlich für Viktoria und ihre Gäste ein unvergessliches Erlebnis bleiben. Mit ihrem öffentlichem Bekenntnis zum Glauben an Jesus Christus setzte sie ein Zeichen – nicht nur in der sichtbaren, sondern auch in der unsichtbaren Welt.
Heike Boschmann, Fotos: Marzena Seidel

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